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Fichtelgebirge

Natürliche Höhepunkte

Fränkisches Steinreich

Als steinreiche Ecke Bayerns ist das Fichtelgebirge nicht nur unter Geologen bekannt. Genau dieses Thema nimmt der zertifizierte Qualitätswanderweg „Fränkisches Steinreich“ auf, der am Waldstein beginnt und entlang der Fränkischen Linie quasi durch alle Gesteinsschichten des Erdaltertums führt. Beginnend mit dem Granitmassiv des Waldsteins liegen auf seinen rund 75 Kilometern zwei Magnetberge wie etwa der Haidberg bei Zell, die Diabasbrüche bei Kupferberg, Marmorbrüche und vor allem die mitteleuropäische Einzigartigkeit des Eklogitmassivs am Weißenstein bei Stammbach. In einer kaum zu findenden Kombination aus Erdgeschichte, herrlicher Natur und kulturellen Höhepunkten kommt auf ihm Vieles zusammen – so etwa auch drei Religionen: der markgräfliche Protestantismus, der bambergische Katholizismus und im in Bayern einzigartigen Muttodya-Waldkloster bei Stammbach der Buddhismus.

Insgesamt mehr als 40 Wegepunkte werden auf diesem Weg angelaufen, von denen 22 mit erläuternden Schautafel ausgestattet sind. Mit seinen vier Etappen zwischen 13 und 24 Kilometern Länge verbindet er zudem die beiden überregionalen Qualitätswege Fränkisches Steinreich und Frankenweg zu einem Wanderdreieck von über 200 Kilometern, dass ebenfalls kaum irgendwo anders zu finden ist.

Eine Reihe von Einkehrmöglichkeiten mit fränkischer Gastlichkeit und der bekannt guten hiesigen Küche machen eine Wanderung auf ihm auch zur kulinarischen Genusstour. Übernachtungsmöglichkeiten sind zudem genug vorhanden, so dass das „Fränkische Steinreich“ sowohl als Etappenweg wie auf einzelnen Tagesetappen mit Rückkehr in die Unterkunft erwandert werden kann.  


Fränkisches Steinreich